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Anleitung für dein Projekt:

Gartenmöbel streichen

Gartenmöbel lackieren - so einfach geht´s

Haben deine Gartenstühle nach der Winterpause äußerlich ihre besten Tage gesehen, sind aber eigentlich noch in gutem Zustand? Oder möchtest du deine Balkonmöbel anthrazit streichen, weil es besser zu deinem Einrichtungsstil passt? Mit etwas Farbe und Einsatz kannst du deine Gartenmöbel lackieren und so frischen Wind in deinen Garten bringen. Außerdem schützt du deine Gartenbank oder Sonnenliege so effektiv vor den Witterungseinflüssen und sorgst dafür, dass sie lange wetterfest bleiben. Wie du deine Gartenmöbel aus Holz lackieren kannst und was du dabei beachten solltest, zeigen wir dir in diesem Ratgeber. Wenn du Gartenstühle, Hollywoodschaukel und Co. aus Kunststoff oder Metall lackieren möchtest, zeigen wir dir in den Ratgebern Metall lackieren und Kunststoff lackieren, unter anderem auch, wie du Gartenmöbel aus Metall lackieren und Kunststoff- Gartenmöbel streichen kannst.

Zunächst haben wir dir eine Liste mit dem wichtigsten Malerzubehör zum Lackieren deiner Gartenmöbel zusammengestellt. Anschließend führen wir dich Schritt für Schritt durch den Prozess des richtigen Lackierens, damit du lange Freude an deinen individuellen Möbeln im Garten hast.

Dein Werkzeug

Wenn du deine Terrassenmöbel streichen möchtest, brauchst du neben dem richtigen Lack bzw. Lasur auch das passende Malerzubehör, welches wir dir in der folgenden Liste zusammengestellt haben:

Schraubenzieher und Inbusschlüssel: Notwendig, um die Möbel eventuell auseinanderzubauen. Das erleichtert das Streichen und vermeidet lästiges Abkleben.

Unterlegböcke: Sie ermöglichen das Arbeiten in einer bequemen Höhe und schützen deinen Rücken.

Schleifmaschine oder Schleifpapier mit Schleifklotz und Spachtel: Zur Vorbereitung der Oberfläche durch Entfernen loser Lackstellen und alter Lackreste.

Putzlappen und Tücher: Wichtig, um die Oberfläche nach dem Schleifen staub- und fettfrei zu machen und um Farbspitzer wegzuwischen.

Klebeband (Malerkrepp): Zum Abkleben von Bereichen, die nicht gestrichen werden sollen und um saubere Kanten zu erhalten.

Schutzkleidung: Alte Kleidung, Schürze und Handschuhe schützen vor Farbspritzern.

Abdeckfolie oder Abdeckpapier: Zum Schutz des Arbeitsbereichs und Untergrunds vor Farbspritzern.

Lackierpinsel und/oder Farbroller: Pinsel für Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen, Roller für größere Flächen.

Farb- oder Lackwanne: Zur Aufbewahrung der Farbe während des Arbeitens, verhindert das Austrocknen der Farbe.

Farbe/Lack: Wähle einen speziell für Holzmöbel geeigneten Lack oder eine Lasur, die eine haltbare und ansprechende Oberfläche bietet.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

In wenigen Schritten verleihst du deinen Balkon- und Terrassenmöbeln einen neuen Glanz und wir zeigen dir, wie es gelingt. In dieser Anleitung gehen wir davon aus, dass du Gartenmöbel aus Holz lasieren oder lackieren möchtest.
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Profi-Tipp: Achte auf das richtige Wetter. Es sollte nicht zu warm (< 30°C) sein, da der Lack ansonsten zu schnell trocknen könnte und Falten oder Bläschen wirft. Außerdem sollte es auch möglichst windstill sein, damit nicht so viele Staubpartikel und Pollen umherwehen und auf dem flüssigen Anstrich festkleben.

1. Wähle die passende Farbe
Du kannst für deine Gartenmöbel entweder einen Lack, ein Holzöl oder eine Lasur verwenden. Der Unterschied: Eine Lasur ist ein Holzschutzmittel, das durchscheinend ist und das Holz deiner Gartenmöbel pflegen soll. Außerdem reguliert eine Holzlasur optimal die Feuchtigkeit und schützt deine Gartenmöbel für einige Jahre vor Umwelteinflüssen. Die Maserung und Struktur bleiben dabei erhalten. Je dunkler die Lasur, desto besser ist der Schutz vor UV-Strahlen. Eine einmal dunkel lasierte Oberfläche lässt sich allerdings nur schwer wieder aufhellen. Lasierte Gartenmöbel können jedoch farbig lackiert werden.
In unserem Shop findest du eine große Auswahl unterschiedlicher Farbtöne von Holzlasuren für Außen und Innen.
Bunt- und Acryllacke hingegen sind farbig deckend. Sie schützen das Holz durch eine elastische und wasserabweisende Schicht vor Rissen und Feuchtigkeit und bieten einen hervorragenden UV-Schutz. Für diesen Look empfehlen dir die lösungsmittelbasierte Holzfarbe von Viton oder den wasserbasierten Acryllack von Grundmann.
Holzöl wiederum zieht tief ins Holz ein, pflegt es von innen. Öle heben die Holzmaserung und den natürlichen Farbton hervor.

2. Entferne alte Lackschichten
Bevor ein neuer Anstrich auf die Holzbank oder den Gartentisch kommt, muss die alte Farbe runter, wenn diese schon abblättert. Schleife die losen Farbteile unbedingt vorher ab. Haftet der alte Anstrich noch gut, dann reicht es aus, wenn du die Oberfläche leicht anschleifst. Verwende dafür relativ feines Schleifpapier mit einer 150er Körnung. Achte dabei darauf, in Richtung der Holzmaserung zu schleifen.

3. Fülle Risse und Löcher auf
Schließe größere Macken und Risse mit einer Spachtelmasse für Holz und schleife diese ebenfalls nach dem Trocknen glatt.

4. Reinige die Oberfläche Beginne anschließend damit, die Gartenmöbel gründlich zu reinigen. Entferne dazu Schmutz, Staub, Fett und den Schleifstaub mit einer weichen Bürste oder einem Tuch. Bei starker Verschmutzung kannst du auch eine milde Seifenlösung verwenden. Lasse die Möbel dann noch komplett trocknen und du kannst mit dem Streichen beginnen.

5. Abkleben
Besonders wenn du zweifarbig lackieren möchtest oder du auch noch Teile, wie Griffe und Knöpfe, hast, die besonders geschützt werden sollen, lohnt es sich, diese vorher abzukleben.

6. Streichen
Nun kannst du die Gartenmöbel mit deiner Wunschfarbe streichen.
Trage die Lasur oder den Lack gleichmäßig auf und streiche dabei immer entlang der Maserung. Achte darauf, dass keine Farbnasen entstehen und du keinen Winkel übersiehst. Der erste Anstrich muss noch nicht perfekt deckend sein. Lass die Farbe lieber trocknen und streiche 4 bis 6 Stunden später noch ein zweites Mal drüber. Vor allem bei stark saugenden Holzarten empfiehlt sich dieser Schritt. So wird der Anstrich schön gleichmäßig. Generell erhöhst du mit zwei oder mehr Anstrichen auch die Witterungsbeständigkeit deiner Holzmöbel.

7. Reinigen und Trocknen
Sobald du mit dem Streichen deiner Gartenmöbel fertig bist, reinigst du die Pinsel. Wasserbasierte Lacke kannst du einfach auswaschen. Bei lösungsmittelhaltigen Farben helfen etwas Pinselreiniger oder Terpentinersatz.
Und auch wenn du dich gleich am liebsten auf deine „neue“ Gartenbank setzen würdest; Warte bitte 1 bis 2 Tage, ehe du dich das erste Mal vorsichtig mit einem Kissen draufsetzt. Vollständig belastbar und kratzfest ist der Lack aber erst nach der vollen Aushärtungszeit von etwa einer Woche. Schütze dein Möbelstück während dieser Trocknungszeit vor Nässe und vermeide grundsätzlich stehendes Wasser, da dies den Lack anlösen würde.