Left Weitershoppen
Ihre Bestellung

Ihr Warenkorb ist leer

Ab 20 € Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands – 5% Neukundenrabatt mit Code NK5
Anleitung für dein Projekt:

Holzmöbel streichen

Möbel neu lackieren oder modern umgestalten

Dein liebster Schrank, deine Kommode oder auch Tische und Stühle sind in die Jahre gekommen, aber immer noch super in Schuss und du möchtest sie auffrischen? Vielleicht kannst du auch das Dunkelbraun deiner Holztruhe nicht mehr sehen und möchtest sie moderner gestalten? Mit etwas Farbe und ein wenig Aufwand kannst du dir ein individuelles Möbelstück gestalten. Sowohl ältere als auch neuere Möbelstücke lassen sich so mühelos deinem persönlichen Geschmack anpassen. Gleichzeitig kannst du sie durch das Streichen wirkungsvoll imprägnieren und pflegen, was ihre Langlebigkeit und Attraktivität erhöht. Deshalb solltest du deine Holzmöbel streichen und wir zeigen dir, wie einfach es ist, deine Garten-, Küchen- oder Wohnzimmermöbel zu lackieren und ihnen einen neuen Charakter zu verleihen.

Wir zeigen dir zunächst Schritt-für-Schritt, wie du dein Holzmöbel richtig streichst, um lange daran Freude zu haben. Dies Anleitung hilft dir auch, wenn du furnierte oder folierte Möbel streichen möchtest. Im Anschluss haben wir noch eine nützliche Liste vorbereitet, auf der du dein gesamtes Malerzubehör findest, dass du zum Möbel lackieren brauchst.

Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Holzmöbel lackieren

  1. Auswahl des richtigen Lacks:
    Für einen seidenmatten Look empfehlen wir unsere wasserbasierten Acryllacke, die in vielen unterschiedlichen Farbentönen erhältlich sind. Die Farben sind besonders robust und pflegeleicht, weshalb du lange Freude an deinem Ergebnis haben wirst. Entscheide selbst, welches Ergebnis du erhalten möchtest. Klassisch weiß lackierte Möbel sind zeitlos und beliebt. Sie verleihen Massivholzmöbel mehr Leichtigkeit und neuen Glanz. Probier´s aus. Unsere Weißlacke eignen sich für verschiedene Stile, sei es Landhaus, Shabby Chic oder Modern. Willst du furnierte Möbel lackieren, gehst du übrigens genauso vor. Jedoch solltest du bei den Vorarbeiten etwas vorsichtiger sein, um das Furnier nicht zu beschädigen.

  2. Vorbereitung des Untergrunds:
    Entferne Griffe, Scharniere und alles, was nicht gestrichen werden soll. Glätte beschädigte Stellen des alten Lacks durch Schleifen und fülle Risse mit Spachtelmasse. Naturbelassenes Holz, das gewachst oder geölt wurde, muss abgeschliffen werden, um eine gute Haftung des neuen Anstrichs zu gewährleisten. Bei bereits lackierten Oberflächen kann meist direkt lackiert werden, unabhängig von der Art des vorherigen Lacks. Bei abblätterndem Buntlack müssen diese Stellen jedoch abgeschliffen werden. Wir empfehlen dir jedoch, vorher das Möbelstück anzuschleifen, um am gesamten Möbelstück eine optimale Haftung des Lacks oder der Lasur zu erzielen.

  3. Reinigung der Oberflächen:
    Reinige die Oberfläche gründlich, um Staub vom Schleifen und Fett zu entfernen. Besonders alte Möbel sollten auch in allen Ecken und Kanten ordentlich gereinigt werden. Sofern klares Wasser nicht ausreichend ist, kannst du bei hartnäckigen Verschmutzungen auch Seifenlauge verwenden. Spüle dann lediglich gut mit Wasser nach. Vermeide jedoch scharfe Reinigungsmittel und Lösungsmittel. Lasse das Werkstück im Anschluss gut trocknen.

  4. Möbel streichen:
    Trage nun die Farbe auf. Mach so viele Anstriche, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist. Meist genügen zwei Anstriche für eine deckende Schicht, manchmal sind jedoch drei Anstriche erforderlich, insbesondere bei Weißtönen. Lasse jeden Anstrich 4-6 Stunden trocknen. Ein Zwischenschliff ist nicht notwendig, denn auch ohne bekommst du ein tolles Resultat. Achte beim Streichen darauf, nicht zu viel Farbe auf einmal aufzutragen, sondern eher dünne Schichten übereinander zu lackieren. Ein zu satter Farbauftrag kann Flecken bilden oder am Ende nicht richtig austrocknen. Verarbeite den Lack möglichst präzise, flächenhaft und glatt in langen, gleichmäßigen Streichbewegungen. Nach spätestens 7 Tagen ist der anstrich dann auch vollständig ausgehärtet und voll belastbar.

  5. Ergebnis versiegeln: Unsere seidenmatten Farben benötigen keine zusätzliche Versiegelung, da sie bereits sehr robust sind und eine hohe Deckkraft besitzen. Das macht sie ideal für Holzmöbel. Bei starker Beanspruchung kann jedoch eine zusätzliche Versiegelung mit einem Klarlack für weiteren Schutz sorgen.

Dein Werkzeug

Damit du dein Möbelstück so einfach wie möglich umgestalten kannst, brauchst du neben dem passenden Lack noch ein paar weitere Werkzeuge parat haben. Wir haben eine Liste zusammengestellt, die dir hilft, an die wichtigsten Dinge zu denken, damit du dein Projekt in die Tat umsetzen kannst.

Schraubenzieher und Inbusschlüssel:
Damit kannst du die Möbel auseinanderbauen und störende Beschläge abmontieren. Das erleichtert dir das Streichen, du kannst sauberer arbeiten und ersparst dir lästiges Abkleben.

Unterlegböcke:
Besorge dir ein paar Unterstellböcke. So musst du nicht auf dem Boden arbeiten und schonst deinen Rücken.

Schleifmaschine oder Schleifpapier mit Schleifklotz:
Um die Oberfläche optimal auf den neuen Anstrich vorzubereiten, solltest du sie vorher anschleifen. Dabei entfernst du lose Lackstellen und alte Lackreste. So haftet der neue Lack besser. Zum Schleifen verwendest du eine Körnung von etwa 200. Diesen Vorgang kannst du auch zwischen dem ersten und zweiten Anstrich wiederholen. Benutze dann aber feineres Schleifpapier.

Putzlappen und Tücher:
Die Oberfläche muss frei von Staub und Fett sein, damit die Farbe gut haftet. Deshalb solltest du sie nach dem Schleifen abwischen. Außerdem kann es vorkommen, dass du Farbe verschüttest oder etwas daneben geht. Dann kannst du es sofort wegwischen, bevor die Farbe trocknet.

Klebeband:
Zum Abkleben von Flächen, die nicht gestrichen oder farblich abgesetzt werden sollen. Das Malerkrepp sorgt zudem für saubere Kanten und du kannst damit Schubladenköpfe oder Griffe abkleben, die du nicht abschrauben kannst.

Schutzkleidung:
Alte Kleidung oder eine Schürze und Handschuhe verzeihen dir, wenn mal ein Farbklecks daneben geht. Wenn dein Raum schlecht belüftet ist, brauchst du eventuell eine Atemmaske. Die meisten unserer Farben sind aber geruchsarm und können ohne Bedenken im Innenbereich verarbeitet werden.

Abdeckfolie oder Abdeckpapier:
Zum Schutz des Arbeitsbereichs vor Farbspritzern.

Lackierpinsel und/oder Farbroller:
Den Pinsel verwendest du für Ecken und Kanten oder kleine und schwer zugängliche Bereiche. Die Farbrolle ist ideal, um größere Flächen gleichmäßig zu beschichten.

Farb- oder Lackwanne:
Fülle die Farbe am besten in eine Farbwanne. Dadurch kannst du die Farbdose wieder verschließen und deine Farbe trocknet nicht aus.

Farbe/ Lack:
Wähle eine Farbe, einen Lack oder eine Lasur, die für Holzmöbel geeignet ist. Es gibt spezielle Möbellacke, die haltbarer sind und eine schönere Oberfläche erzeugen.